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Kunst-für-den-Frieden-Aktion: "Sei Friedenskünstler*in!"

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Einladung zum Schul-Kunst-Wettbewerb 2024/25 in Bayern

Seit dem Start unseres Schulwettbewerbs 2023 eskaliert die Gewalt in kriegerischen Konflikten leider zunehmend. Gerade deshalb erscheint uns die Auseinandersetzung mit dem Frieden umso dringlicher.

Besonders bei Jugendlichen sehen wir einen wachsenden Bedarf der Aufarbeitung!

Die kriegsvertriebenen Schüler*innen sind vielerorts gut in die Klassen integriert, doch noch immer flimmern die verstörenden Schreckensbilder von verschiedenen Krisenherden über die Displays der Schulkinder. Daher ist es ungemein wichtig, dass das Thema Frieden unterstützt von vielen engagierten Lehrkräften den Weg in alle Klassenzimmer findet. Dank Ihrer Arbeit werden die Jugendlichen mit ihren Sorgen um die politische Lage aufgefangen.

Mit dem Kunstwettbewerb für Schulen möchten wir unseren Beitrag leisten und eine Art Plattform für dieses emotionale – die Schüler*innen direkt betreffende – Thema schaffen.

Gerade die Jüngsten und Heranwachsenden unserer Gesellschaft können kreative und originelle Ideen zu der Debatte liefern, wie unsere Welt ohne Krieg aussehen könnte.

„Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.“ Mahatma Gandhi

Deshalb laden wir, die DFG-VK Bayern sowie die Schirmherrin Margot Käßmann (ehemalige Landesbischöfin und Ratsvorsitzende der EKD), ein, mit künstlerischen Beiträgen zu dem Themenkomplex Frieden und Pazifismus teilzunehmen.

Die Werke können angeleitet von Lehrkräften und Betreuer*innen im Fach- oder Wahlunterricht und auch zu Hause entstehen.

Die Jury besteht aus erfahrenen Menschen auf dem Gebiet der Kunst und der zivilen Konfliktlösung.
Die Sieger*innen werden prämiert, erhalten hochwertige Kunstmaterialien als Sachpreise und können ihre
Werke in einer Ausstellung oder über You Tube präsentieren.

Anbei erhalten Sie den Teilnahmeschein, der bis zum 11. April 2025 zusammen mit der fotografierten Arbeit bei uns unter der Mailadresse kunstwettbewerb.bayern@dfg-vk.de eingehen soll.

Sollten Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gerne an: kunstwettbewerb.bayern@dfg-vk.de

Wir freuen uns auf Ihre Auseinandersetzung mit diesem, uns alle betreffenden Thema.

Mit freundlichen Grüßen, die DFG-VK Bayern, sowie die Ansprechpartner*innen Bernhard Kusche und Simone Föhl-Wais

Material für den Friedenspreis 2025 – Poster und Flyer

Poster (bunt – einseitig) zum ausdrucken in A4 und A3 und Flyer A6 (bunt und zweiseitig bedruckt)

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Schul-Kunst-Wettbewerb 2023/24 in Bayern – Rückblick

Über 60 Menschen besuchten am 13. Juli 2024 die Preisverleihung im Friedensmuseum Meeder. Schüler*innen – ab der 5. Klasse – aus Oberfranken nahmen teil am 1. Schul-Friedens-Kunstpreis der DFG-VK Bayern. Die aussagekräftigen Werke entstanden in mehreren inhaltlichen und künstlerischen Arbeitseinheiten. Moderation bei der Preisverleihung übernahm Simone Wais, die das Kunstprojekt initiierte. Bernhard Kusche sprach für die DFG-VK Bayern. Neben der Preisverleihung informierte Elke Bräutigam über das Museum als Ort des Friedens und des Lernens. Schulkinder (3. Klasse) haben nach der Verleihung das Leben und das Wirken der Pazifistin Anna B. Eckstein in zwei beeindruckenden Führungen vorgestellt.

Friedenspreis 23/24

  • Fotos und schriftliche Zusammenfassung als pdf-Dokument zum ansehen und runterladen.
  • In einem Video (auf Youtube) sind die prämierten Kunstwerke, Eindrücke aus der Preisverleihung in Meeder mit Ausschnitten aus Redebeiträgen zu sehen.

Preisträgerinnen 2023/24

13 der 16 Preisträgerinnen waren vor Ort
Gruppenbild im Friedensmuseum
Drei Künstlerinnen der Oberstufe mit einer Bildbeschreibung zu den eigenen Werken

Fotoimpressionen a) Preisverleihung Juli 2024 und b) Informationen und Museumsführung über Anna B. Beckstein

Die Kunstwerke der Preisträgerinnen 2024

Anna B. Eckstein, Pazifistin, geboren in Coburg: Anna Bernhardine Eckstein – Wikipedia

Mitteilung zur Preisverleihung am 13. Juli – Kreativ für den Frieden!

Die zufällig Vorbeigehenden dürften sich gewundert haben, denn vor der Anna B. Eckstein-Grundschule in Meeder ragte am Samstagmorgen, den 13. Juli, innerhalb weniger Minuten das gigantische aufblasbare Logo der DFG-VK auf:  Zwei Hände, die einen Gewehrlauf zerbrechen. Dieses mobile Friedensmahnmal begrüßte die Preisträgerinnen samt ihren Familien sowie Interessierte auf einer Premiere: Der ersten Preisverleihung des Schulkunst-Wettbewerbs der DFG-VK Bayern im Friedensmuseum Meeder.

In einer etwa zweistündigen Veranstaltung war viel Abwechslung geboten: Musik, sowohl zum Mitklatschen als auch für das Herz, ein kooperatives Spiel, das die Anwesenden zu einer Gemeinschaft verband und natürlich viele Worte zu Ehren der Siegerinnen. Allerdings hatten diese selbst ebenfalls Einiges zu sagen und gaben dem Publikum ihre Botschaften und Denkanstöße mit auf den Weg.

Aus drei Alterskategorien wurden insgesamt 16 Schülerinnen von über 70 Teilnehmenden aus Bamberg, Kronach und Lichtenfels ausgezeichnet. Jeder Preisträgerin wurden hochwertige Kunstmaterialien für ihre weitere Laufbahn übergeben. Dieses Kreativpaket kam in einem schicken Beutel der Deutschen Friedensgesellschaft daher, den die berühmte verknotete Pistole vor dem Gebäude der vereinten Nationen in New York zierte. Zusammen mit Infomaterial, Stickern und Buttons der deutschen Friedensgesellschaft enthielt das Paket also Impulse zur weiteren kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema Frieden.

Die Preisträgerinnen der Unterstufe hatten sich mit der Frage auseinandergesetzt, was für sie am Frieden besonders wertvoll ist. In ihren Werken zeigten sie sich selbst und die Friedenstaube, wie sie gemeinsam das genießen und schützen, was der Frieden möglich macht. Eine der jungen Siegerinnen erinnerte die BesucherInnen an das im Krieg so zerbrechliche Glück von Familien und Freundschaften. Die Gewinnerinnen der Mittelstufe bildeten den Frieden mal als Taube, mal als Engel, als ideelle Mutter aller Menschen oder als einen fliegenden Gedanken ab. In ihm begegnen und versöhnen sich alle Religionen und Nationen. Er wurde als Kraft gezeigt, die die Welt aus dem Kreuzfeuer der Kriege heraushebt, aber auch als eine stets verwundbare und fragile Vision dargestellt. Die ausgezeichneten Schülerinnen der Oberstufe widmeten sich dem Frieden gestalterisch besonders vielfältig, mal traditionell mit Öl-, Aquarell-, Acryl-und Temperamalerei, mal mit modernen Collagen aus Kopien, Tonpapier oder Zeitungen. Die thematische Bandbreite war sogar noch größer: Das Leiden von Kindern, Eltern und Geflüchteten fand hier besonders berührende Bilder, aber auch die Anziehungskraft der Vision vom Frieden wurde eindringlich visualisiert. Die Siegerinnen Freya Lang, Diana Wich und Marleen Stedler gaben Einblicke in ihren Schaffensprozess, ihre Absichten und Motivation. „Wie wäre es mit der Ausrufung des ersten Weltfriedens?!“ Diese nachdenklich stimmende Frage auf dem Gemälde von Johanna Krauß aus der 12. Klasse des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels gab aber einen derart außergewöhnlichen Denkanstoß, dass es mit dem Sonderpreis des Wettbewerbs gewürdigt wurde.

Der Frieden bietet viel Raum für die Vorstellungskraft, wie die jugendlichen Künstlerinnen bewiesen haben.  Anna B. Eckstein, der Pazifistin und Lehrerin, der ein Raum im Museum gewidmet ist, hätte das sicherlich gut gefallen!

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