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Kunst-für-den-Frieden-Aktion: "Sei Friedenskünstler*in!"

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Veranstalter und Kooperationspartner:
DFG-VK Bayern und „Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk für Friedensarbeit und Völkerverständigung“

Der Wettbewerb für Schüler*innen findet alle zwei Jahre statt. Die Ausschreibung für das Schuljahr 2027/28 erfolgt Anfang 2027.


Bericht zur Preisverleihung am 5. Juli 2026 in Nürnberg

Nürnberg: Der Landesverband Bayern der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) hat den „Anna-B.-Eckstein-Friedenspreis“ des bayernweiten Schulwettbewerbs „Sei Friedenskünstler*in” vergeben.

Mit dem 3. Schulwettbewerb Sei Friedenskünstler*in seit 2024 und der Vergabe des Anna-B.-Eckstein-Friedenspreises werden gewaltfreie Perspektiven des Miteinanders sowie Toleranz und Friedfertigkeit gefördert. Denn Frieden ist nämlich mehr als die Abwesenheit von Krieg. Frieden muss gewollt und gestiftet werden. Dies spiegelt sich in den Kunstwerken und Stellungnahmen junger Menschen wider.

Eine Friedenskultur kann Wege in eine bessere Zukunft für alle Menschen aufzeigen, kann die Spirale der Gewalt durchbrechen und stellt eine Alternative zu Militarismus und zu gesellschaftlichen Konflikten dar. Nicht nur wir als DFG-VK sind überzeugt: „Frieden macht Schule und Schule macht Frieden“.

Die Preisverleihung fand am Sonntag, dem 5. Juli 2026, in Nürnberg, der „Stadt des Friedens und der Menschenrechte”, statt. Fast 100 Personen waren im Nachbarschaftshaus Gostenhof anwesend. Insgesamt nahmen 25 Schulklassen aus 18 bayerischen Schulen am Wettbewerb teil. Es wurden rund 225 Kunstwerke ab der 5. Klasse eingereicht. Prämiert wurden 18 Werke, die in Einzel-, Partner- oder Gruppenarbeit entstanden sind.

Mehrere Schüler*innen haben ihre Gedanken und Bildbeschreibungen zu ihren Gemälden, Zeichnungen, Collagen und Objekten schriftlich festgehalten. Einige Passagen aus ihren Bemerkungen veröffentlichen wir gerne:

„Wenn man in Nachrichten von Kriegen hört, dann geht es dabei meist um wichtige Entscheidungen von Politikern und Staatoberhäuptern oder um Probleme in der Wirtschaft“, so Frieda aus Schwaben (Bayern) . „Fast nichts erfahren wir dagegen von Menschen, vor allem von Kindern, die diese Krisen meist noch nicht einmal richtig verstehen, die davon betroffen sind.“

Philipp aus Mittelfranken meinte: „Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass der ganze Krieg keinen Sinn macht, und alle in Frieden leben sollen. Ich finde Frieden sehr wichtig für ein schönes Zusammenleben“

„Ich wollte zeigen, dass Unfrieden nicht nur Krieg sein kann. Mir ist wichtig, dass Menschen erkennen, dass auch Konflikte in der Familie oder im Umfeld Unfrieden sind. Frieden ist leider selten geworden. Aber wenn wir uns alle vielleicht verbünden, können wir den Frieden zurückbringen“, erkannte Charlotte aus Unterfranken.

Lenja aus Unterfranken bemerkte: „Die Bilder und Geschichten über den Krieg haben mich zu meinen Zeichnungen inspiriert. Mit meinem Werk möchte ich ausdrücken, dass die Welt viel schöner sein könnte, wenn alle Menschen friedlich miteinander leben würden. Deshalb lautet meine Botschaft: „Behandle alle Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest, denn jedes Leben ist wertvoll.“ Frieden sollte selbstverständlich sein, und jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, ein schönes Leben ohne Krieg zu führen.“

Johanna aus dem Unterallgäu zitiert Raymand Walden, Kosmopolit und Pazifist: „Frieden beginnt dort, wo wir aufhören, im Anderen den Feind zu sehen, und anfangen, den Menschen zu erkennen.“ Anmerkung: 80 Schüler*innen aus mehreren Klassen Gymnasiums im Unterallgäu ist der Gruppenpreis gewidmet worden. Gemeinsam fertigten Schüler*innen Postkarten mit ähnlichen Motiven an unter dem Titel Aber einer sprach vom Frieden

„Das Bild bringt in eindrucksvoller Weise zum Ausdruck, dass es Mut und Stärke erfordert, sich für Frieden einzusetzen, da man auf Widerstände stoßen kann.“ schreibt Hannah, ebenfalls aus dem Unterallgäu „Frieden beginnt im Alltag und im Kleinen, z.B. in Situationen in der Schule, im Sportverein oder im Freundeskreis, wenn jemand ausgeschlossen wird, sowie in der Familie. Leider müssen viele Menschen auf der Welt wegen (unnötigem) Krieg leiden. Frieden ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für ein erfülltes und glückliches Leben der Menschen. Die Taube als Symbol für Frieden verkörpert für mich auf der Darstellung eine Friedlichkeit und Klarheit im Tun. Wir sollten uns nicht der Menge anschließen oder einfach wegschauen.“

Christian aus der Oberpfalz erklärt: „Der Frieden ist etwas ganz Kostbares und Zerbrechliches, das sehen wir auch in der heutigen Zeit, da einige Regierungschefs sehr leichtfertig Kriege anfangen, ohne daran zu denken, welche Katastrophe dadurch ausgelöst werden kann. Es wäre schön, wenn der Frieden nicht nur ein Wort wäre, sondern wenn uns tagtäglich bewusst wäre, wie schön es ist, in den friedlichen Zeiten zu leben. Vielleicht sollte man seine Geschichte etwas besser kennenlernen, damit man vermeiden kann, die Fehler zu wiederholen, die schon vor 100 Jahren passierten und Millionen von Menschen das Leben gekostet haben.“

Die prämierten Arbeiten sind bis Mitte September im Kleinen Saal des Nachbarschaftshauses Gostenhof zu sehen. Auf unserer Internetseite gibt es mehr Informationen über den Wettbewerb, die Preisverleihung, die prämierten Werke und Aussagen der Schüler*innen: https://sei-friedenskuenstlerin.dfg-vk.de. Weitere Ausstellungen oder Videopräsentation bei Veranstaltungen sind ab Herbst 2026 und im Jahr 2027 geplant.

Der Kunstpreis für Schüler*innen ist nach der international wirkenden Coburger Pazifistin Anna B. Eckstein (*14.06.1868 in Coburg; † 16.10.1947) benannt. Ihren Namen trägt auch die Schule in Meeder. Das Friedensmuseum in Meeder befindet sich in der Schule.

Schirmherrin der Veranstaltung ist Margot Käßmann, die verschiedene evangelische Leitungsämter innehatte und viele Ehrungen erhalten hatte. In Ihrer Laudatio ging sie auf die Notwendigkeit von Friedfertigkeit und Gewaltfreiheit in der Gesellschaft und weltweit ein.

Ein besonderer Dank geht an Birgitta Meier vom Friedensmuseum Nürnberg für ihre kunstgeschichtlichen Impulse, an Simone Föhl-Wais, die den Nachmittag moderierte, sowie an die jungen Musiker*innen Amelie und Moritz. Weiterhin bedanken wir uns herzlich beim Vorbereitungsteam der DFG-VK Bayern, den engagierten Kunst-Lehrer*innen, den unterstützenden Eltern und den Jurymitgliedern Victoria Bork, Fridtjof Knospe und Andrea Landwehr-Ratka.

Veranstalter sind der bayerische Landesverband der deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK Bayern) und das “Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk für Friedensarbeit und Völkerverständigung“

(Bericht von Martina Jäger, aktualisiert am 20.07.26)


Ausstellungen ud Präsentationen 2026

  • Ausstellung mit Videovorführung in der internationalen Jugendherberge in Stuttgart (Veranstalter: Bundeskongress der DFG-VK) vom 23. bis 25. Oktober
  • Videovorführung in Nürnberg, Nachbarschaftshaus Gostenhof
  • geplant: Ausstellung, Mitte Februar 2027 in München

Medienspiegel zur Preisverleihung


28.07.26 (Main-Post): Warum fünf Höchberger Schülerinnen von Margot Käßmann mit einem Friedenspreis ausgezeichnet wurden. Weil sie sich mit Krieg und Frieden auseinandergesetzt haben, sind Schülerinnen der Leopold-Sonnemann-Realschule Höchberg geehrt worden. Das steckt dahinter. Große Freude an der Leopold-Sonnemann-Realschule Höchberg: Große Freude an der Leopold-Sonnemann-Realschule Höchberg: Gleich fünf Schülerinnen der Klassen 6 und 7 wurden bei einem bayernweiten Wettbewerb mit mehreren Hundert Einsendungen mit einem Friedenspreis ausgezeichnet. Der Landesverband Bayern der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegnerinnen (DFG-VK) hat in Nürnberg den „Anna.-B.-Eckstein-Friedenspreis” des bayernweiten Schulwettbewerbs „Sei Friedenskünstlerin” vergeben. …. Es folgt u.a. im Artikel eine detaillierte Bildbeschreibung mit Texten aus unserem Bericht https://www.mainpost.de/wuerzburg/landkreiswuerzburg/hoechberg-warum-fuenf-hoechberger-schuelerinnen-von-margot-kaessmann-mit-einem-friedenspreis-ausgezeichnet-wurden-114780319

Meldung zum Friedenspreis – Bad Windsheimer Gymnasium: Mit Engagement und großer Bildkraft haben Nikol Doncheva (6b) und Frida Lang (6a) mit demselben Werken, die bereits beim 73. Europäischen Wettbewerb 2026 ausgezeichnet wurden, einen weiteren Preis errungen. Ausgezeichnet wurden sie im Wettbewerb „Friedenskunst – Kreativ sein für den Frieden“, veranstaltet von der DFG-VK Bayern in Kooperation mit dem Verein „Helmut-Michael-Vogel-Bildungswerk für Friedensarbeit und Völkerverständigung“. Die Arbeiten überzeugten auch diese Jury erneut durch ihre klare Botschaft, mit der Respekt, Toleranz und ein friedvolles Miteinander sichtbar werden, bzw. ihre emotional ausdrucksstarke künstlerische Qualität. Die Auslobung des Wettbewerbs betonte, dass Frieden mehr ist als die Abwesenheit von Krieg: Er weist selbst in konfliktreichen Zeiten Wege in eine bessere Zukunft, durchbricht die Spirale der Gewalt und stellt gewaltfreie Perspektiven und Alltagsgesten der Rücksichtnahme ins Zentrum. Genau hier setzt das prämierte Werk von Frieda Lang an. Mit starken Farben und sorgfältiger Komposition verwandelt das Bild von Nikol Doncheva Menschenrechte in eine visuelle Einladung zum Dialog. Die Bilder lehnen Feindbilder ab, rücken das Leben jedes Menschen als höchstes Gut in den Fokus und machen erfahrbar, wie kleine Taten des Respekts zu großen Zeichen des Friedens werden. ….. https://gwsg.net/2026/05/12/nikol-doncheva-und-frieda-lang-erhalten-weiteren-preis-fuer-ihr-friedensbild/

Montessori FOS Wertingen Herzlichen Glückwunsch an unsere „Friedenskünstlerin“ Magdalena – Montessori FOS Wertingen Schon während des ersten Lehrwerkstudios zum Thema Drucktechniken zu Beginn der 11. Klasse haben sich unsere Gestaltungsschülerinnen bildnerisch mit dem Thema „Frieden“ auseinandergesetzt. Symbole für Frieden gesammelt, mit dem Wort Frieden experimentiert, eigene innere Bilder zum Thema gesucht und entwickelt. Daraus haben sie einen Kampagnenflyer für den Frieden entworfen und als Hochdruckverfahren dann auch umgesetzt. Die Ergebnisse könnt ihr in der Ausstellung an der FOS im Werkhaus begutachten. Außerdem wurden die Drucke beim Schulwettbewerb „Sei Friedenskünstler*in“ des Landesverbands der
Deutschen Friedensgesellschaft eingereicht. Unsere Schülerin Magdalena Müller hat mit ihrer Arbeit dabei den „Preis in der Oberstufe“ gewonnen und durfte sich Anfang Juli bei den Feierlichkeiten in Nürnberg dafür beglückwünschen lassen und auch ein kleines Geschenk entgegennehmen. Herzlichen Glückwunsch dafür natürlich auch von uns, liebe Magdalena! / Bericht geschrieben von Cornelia Schnatterer / Profilfachlehrerin Gestaltung


Fotos zur Preisverleihung – Sonntag, den 5. Juli 2026

Bilder einer Friedensausstellung – Alle prämierten Kunstwerke auf einem Blick
Bereits um 14:00 Uhr waren die meisten Gäste und Friedenspreis-Träger*innen eingetroffen. Das lockere Zusammensein im Ausstellungsraum mit Kuchen und Getränken und zwei kreativen Angeboten fand regen Zuspruch.


Wir organisieren 2026 und 2027 SFK-Ausstellungen (weitere Termine folgen)


Wir haben den Kunstpreis des Wettberwerbs für Schüler*innen nach der Coburger Pazifistin Anna B. Eckstein benannt.

In Meeder befindet sich das Friedensmuseum in der Anna-B.-Eckstein-Schule

Hier finden Sie (findet Ihr) interessante Informationen über die Coburger Pazifistin und Lehrerin Anna B. Eckstein / Friedensmuseum Meeder .

Anna Bernhardine Eckstein Wikipedia (Foto aus Wikipedia)


Bilder einer Friedensausstellung: Wir freuen uns die 18 prämierten Kunstwerke mit Bildbeschreibungen der PreisträgerInnen 2025/26 vorstellen zu können

Unterstufe

Ronja aus Mittelfranken
Frida aus Schwaben
Mathilda aus der Oberpfalz
Philipp aus Mittelfranken „Inspiriert hat mich, dass Ich gerne male, und dass Thema das in der Schule drankam. Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass der ganze Krieg keinen Sinn macht, und Alle in Frieden leben sollen. Ich finde Frieden sehr wichtig für ein schönes Zusammenleben“
Nikol aus Mittelfranken
Lenja aus Unterfranken / „Die Bilder und Geschichten über den Krieg haben mich zu meinen Zeichnungen inspiriert. Mit meinem Werk möchte ich ausdrücken, dass die Welt viel schöner sein könnte, wenn alle Menschen friedlich miteinander leben würden.
Deshalb lautet meine Botschaft: „Behandle alle Menschen so, wie du selbst behandelt werden möchtest, denn jedes Leben ist wertvoll.“ Frieden sollte
selbstverständlich sein, und jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, ein schönes Leben ohne Krieg zu führen.“ (Lenja ist 12 Jahre alt)
Frieda aus Mittelfranken
Victoria aus Schwaben
Hugo aus Oberfranken

Partnerarbeit

Charlotte und Hannah aus Unterfranken
„Ich wollte nichts machen, was offensichtlich war. Viele haben Krieg als Gegenteil von Frieden gesehen. Für mich war das zu „einfach“.
Ich wollte zeigen, dass Unfrieden nicht nur Krieg sein kann.
Mir ist wichtig, dass Menschen erkennen, dass auch Konflikte in der Familie oder im Umfeld Unfrieden sind.
Frieden ist leider selten geworden.
Aber wenn wir uns alle vielleicht verbünden, können wir den Frieden zurückbringen.“

Gruppenpreis (Schüler*innen aus mehreren Schulklassen) für eine Postkartenaktion

Über die Werkreihe einer Schule aus Schwaben – Titel: Aber einer sprach vom Frieden: Das Motiv schmückte die Weihnachtskarten der Schule in Türkheim. Zusammen haben mit drei 7. Klassen (also ca. 80 SchülerInnen!) wurden ca. 400 handgefärbte Karten zum Thema Frieden verschickt. Weil drei Klassen beteiligt waren, sind pro Klasse 3 bzw. 4 Arbeiten eingereicht worden.

  • Jonas: „Ich habe dieses Bild kreiert, damit gezeigt wird, dass Friede wertvoll ist.“
  • Hannah: „Das Bild bringt in eindrucksvoller Weise zum Ausdruck, dass es Mut und Stärke erfordert, sich für Frieden einzusetzen, da man auf Widerstände stoßen kann. Frieden beginnt im Alltag und im Kleinen, z.B. in Situationen in der Schule, im Sportverein oder im Freundeskreis, wenn jemand ausgeschlossen wird, sowie in der Familie. Leider müssen viele Menschen auf der Welt wegen (unnötigem) Krieg leiden. Frieden ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für ein erfülltes und glückliches Leben der Menschen. Die Taube als Symbol für Frieden verkörpert für mich auf der Darstellung eine Friedlichkeit und Klarheit im Tun. Wir sollten uns nicht der Menge anschließen oder einfach wegschauen.“
  • Moritz: „Wir Kinder sollten in so angespannten und schwierigen Zeiten auf dieser Welt wieder eher an den Frieden denken.“
  • Johanna: „Frieden beginnt dort, wo wir aufhören, im Anderen den Feind zu sehen, und anfangen, den Menschen zu erkennen. (Raymand Walden)“

Prämierte Werke der Mittel und Oberstufe

Christian aus der Oberpfalz
„Die Inspiration für mein Werk habe ich aus Büchern und Filmen, aber auch aus einigen Dokumentationen über den Krieg geholt. Die aktuellen Nachrichten sind aber auch voll mit Berichten über den Krieg in vielen verschiedenen Regionen der Erde, sogar bei uns in Europa. Was mich auch beeindruckt hat, waren die Songs von verschiedenen Künstlern, wie z. B. der Song von Nena „99 Luftballons“. Aber auch unzählige Fotografen oder Journalisten, die das Gesicht des Krieges, aber auch des Friedens und der Freude über den Frieden in so vielen verschiedenen Arten dargestellt haben und es auch heute noch tun.
In meinem Werk wollte ich eine Gegenüberstellung von Krieg und Frieden zum Ausdruck bringen. Der Frieden wird von mir farbenfroh, hell, leuchtend und oben in dem Bild dargestellt. Der Krieg hingegen unten und er ist dunkel, finster (fast wie die Unterwelt), aber auch vielfältig grausam. Ich wollte zeigen, dass das Gesicht des Krieges sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert hat. Wenn wir an den Zweiten Weltkrieg denken, dann sehen wir sehr viele Schlachten, Kämpfe im offenen Feld, Mann gegen Mann. In der heutigen Zeit sprechen wir eher vom Informationskrieg oder von einem Drohnen-Krieg. Für mich ist aber auch ein verübter Anschlag, der das Leben von vielen Menschen auslöscht, ebenfalls eine Art von Krieg. Letztendlich ist aber entscheidend, dass der Frieden „oben, also der Sieger“ ist, somit die Oberband hat und egal, wie viele Kriege noch angezettelt werden, es wird immer mit einem Frieden enden!
Der Frieden ist etwas ganz Kostbares und Zerbrechliches, das sehen wir auch in der heutigen Zeit, da einige Regierungschefs sehr leichtfertig Kriege anfangen, ohne daran zu denken, welche Katastrophe dadurch ausgelöst werden kann. Es wäre schön, wenn der Frieden nicht nur ein Wort wäre, sondern wenn uns tagtäglich bewusst wäre, wie schön es ist, in den friedlichen Zeiten zu leben. Vielleicht sollte man seine Geschichte etwas besser kennenlernen, damit man vermeiden kann, die Fehler zu wiederholen, die schon vor 100 Jahren passierten und Millionen von Menschen das Leben gekostet haben.“
Sara aus dem Allgäu
Sara beschreibt ihr Kunstwerk – Teil 1 / Teil 2
Sophia aus Oberbayern – Plakat mit Fingerzeichen

https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Deutsche_Fingeralphabet.jpg–
Stefaniia aus Oberbayern
Lena aus Schwaben
Magdalena aus Schwaben (Nord)

Peace is the path – Friede ist der Weg. Ich denke, Friede ist der Weg eines jeden Menschen. Das wollte ich zum Ausdruck bringen.



Information zu dem Kunstprojekt „Sei Friedenskünstler*in – Sei kreativ für den Frieden“

Seit dem Start unseres Schüler*innen-Kunstwettbewerbs im Jahr 2023 eskalieren leider zunehmend kriegerische Konflikte. Dabei sollten Friedfertigkeit, Völkerverständigung und Menschenrechte die Grundlage für die Sicherheit aller Menschen und Nationen bilden. Deshalb erscheint uns die Auseinandersetzung mit dem Frieden umso dringlicher. Wir sehen einen wachsenden Bedarf der Aufarbeitung, besonders bei Jugendlichen!

Die kriegsvertriebenen Schüler*innen sind vielerorts gut in die Klassen integriert, doch noch immer flimmern die verstörenden Schreckensbilder von verschiedenen Krisenherden über die Displays der Schulkinder. Daher ist es ungemein wichtig, dass das Thema Frieden unterstützt von vielen engagierten Lehrkräften den Weg in alle Klassenzimmer findet. Dank Ihrer Arbeit werden die Jugendlichen mit ihren Sorgen um die politische Lage aufgefangen.

Mit dem Kunstwettbewerb für Schüler*innen möchten wir unseren Beitrag leisten und eine Art Plattform für dieses emotionale – die Schüler*innen direkt betreffende – Thema schaffen. Gerade die Jüngsten und Heranwachsenden unserer Gesellschaft können kreative und originelle Ideen zu der Debatte liefern, wie unsere Welt ohne Krieg aussehen könnte.

„Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.“ Mahatma Gandhi

Deshalb laden wir, die DFG-VK Bayern sowie die Schirmherrin Margot Käßmann (ehemalige Landesbischöfin und Ratsvorsitzende der EKD), ein, mit künstlerischen Beiträgen zu dem Themenkomplex Frieden und Pazifismus teilzunehmen.

Die Werke können angeleitet von Lehrkräften und Betreuer*innen im Fach- oder Wahlunterricht und auch zu Hause entstehen. Die Jury besteht aus erfahrenen Menschen auf dem Gebiet der Kunst und der zivilen Konfliktlösung. Die Sieger*innen werden prämiert, erhalten hochwertige Kunstmaterialien als Sachpreise. Ihre Werke können in Ausstellungen der Friedensgesellschaft (DFG-VK), in einer jährlich erscheinende Broschüre, weiteren Publikationen der DFG-VK und über unseren You-Tube-Kanal präsentiert werden.

Sollten Fragen offenbleiben, wenden Sie sich gerne an: kunstwettbewerb.bayern@dfg-vk.de / Wir freuen uns auf Ihre Auseinandersetzung mit diesem, uns alle betreffenden Thema.

Mit herzlichen Grüßen, die DFG-VK Bayern, vertreten durch Martina Jäger, sowie die SFK-Projektleiterin Simone Föhl-Wais


Friedenskunst – Kreativ sein für den Frieden

Frieden ist mehr als die Abwesenheit von Krieg! Eine Friedenskultur kann inmitten von Konflikten Wege in eine bessere Zukunft zeigen. Sie kann die Spirale der Gewalt durchbrechen und drängt sich als Alternative zum Leiden und Sterben im Krieg und anderen Konflikten geradezu auf. Es braucht Fantasie und Kreativität, um die Vision einer friedlichen Welt zu entwickeln. Nur so kann sie einmal Realität werden! Die „Kunst des Friedens“ wirbt für gewaltfreie Perspektiven des Miteinanders, der Toleranz und Friedfertigkeit. Sie lehnt das Erzeugen von Feindbildern ab und betrachtet das Leben jedes Menschen als höchstes Gut und wichtigstes Menschenrecht. Friedensbildung gehört in die Lehrpläne aller Schulen, damit junge Menschen eine friedliche Zukunft aktiv mitgestalten können.


Schul-Kunst-Wettbewerbe der vorangegangenen Jahre findet Ihr in unserem Archiv

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